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Herren Schuhe

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Herren Schuhe

SCHUHPFLEGE

Wenn Schuhe nicht regelmäßig gepflegt werden, bleichen sie mit der Zeit aus, bekommen einen verschrammten Schaft und einen abgestoßenen Sohlenrand. Doch ein wenig Know-How, der richtige Einsatz von Pflegemitteln und natürlich etwas Hingabe, lassen selbst Schuhe mit starken Gebrauchsspuren fast wie neu erstrahlen. Schuhpflege-Experte Rainer Ersfeld erklärt wie.

Vor dem Putzen der Schuhe fädelt man als erstes die Schnürbänder aus, um die Schuhe auch an den schwer zugänglichen Stellen leichter reinigen zu können. Anschließend werden die Schuhe mit einem einfachen Haushaltsschwamm, handwarmen Wasser und etwas Kernseife gründlich von innen und außen abgewaschen. Für hartnäckige Schmutzstellen bedarf es gegebenenfalls noch des gefühlvollen Einsatzes einer naturhaarbestückten Handwaschbürste. Im Anschluss entfernt man die Seifenreste mit reichlich klarem Wasser. Dabei ist es wichtig, dass der Schaft – das Schuhoberteil oberhalb der Sohle – keine trockenen Stellen aufweist und möglichst gleichmäßig feucht ist. Falls sich beim Reinigen Wasser im Schuh sammelt, sollte es immer zügig wieder ausgekippt werden.

SCHUHSPANNER MUSS OPTIMAL SITZEN

Damit sich das nun feuchte Leder nicht verzieht, es Falten bildet und die Passform des Schuhs leidet, legt man nach diesem ersten Reinigungsschritt einen möglichst passenden Schuhspanner ein. Dabei gilt es vor allem zu beachten, dass die Ausfüllleiste optimal im Vorderschuh einliegt. Um den Trocknen-Vorgang zu beschleunigen, sollten die Schuhstrecker bestenfalls aus saugfähigem, ungewachstem und unlackiertem Holz sein. Vorsicht: Kipphebel-Schraubspanner darf man nicht zu fest einstellen, denn eine übermäßige Spannung führt schnell zu einer unerwünschten Schaftverformung im Gelenk- und Fersenbereich.

Ein erstes leichtes „Schaftlifting“ geschieht durch ein gefühlvolles Überstreichen des Schafts, wodurch sich Gehfalten quasi herausstreichen lassen. Um den gewünschten Farbton zu erhalten, trägt man auf den noch feuchten Schaft nacheinander zwei Cremes auf. Beginnen Sie zur besseren Kontrolle jeweils mit der helleren Creme, z.B. erst hellbraun und dann mittelbraun. Um beim Auftragen der Hartwachscreme keine Stelle zu vergessen, sollte man dabei unbedingt strukturiert vorgehen.

Ein bewährter Trick: Streichen Sie mit dem Auftragslappen noch solange glättend über die Wachsschicht auf dem Schaft, bis diese leicht zu glänzen beginnt. Jetzt tauscht man den feuchten Holzspanner gegen einen trockenen aus und lässt die Schuhe einen Tag lang austrocknen und das Wachs aushärten.

EINEN TAG PAUSE

Tags drauf sind die Schuhe trocken und die Wachsschicht kann mühelos poliert werden, am besten mit für diesen Zweck idealen Burgol-Ziegenhaarbürsten. Ich empfehle die sogenannte 2-Bürsten- Methode: erst eine kräftigen handeingzogene Rosshaarbürste (15 oder 22 mm) um die restliche creme auszupolieren. Zur finalen Endpolitur sind die Burgol Feinpolierbürsten aus Ziegen- oder Yakhaar optimal geeignet. Als Pflegemittel sollte man zudem auf hochwertige Hartwachscreme zurückgreifen, denn diese schützen, pflegen und imprägnieren die Schuhe. Sie erhalten die Nährstoffe im Leder und sorgen für einen lang anhaltenden Glanz. Anschließend legt man die zum Schuh gehörigen Originalschuhspanner ein und fädelt im letzten Schritt wieder die Schnürsenkel ein.

GLÄNZENDES ERGEBNIS – FAST WIE NEU

Das glänzende Ergebnis kann sich sehen lassen und zeigt, dass sich hochwertige Schuhe auch ohne viele Werkzeuge und Pflegemittel hervorragend pflegen lassen. Schuhpflege lohnt sich, denn es erhöht die Lebendauer der Schuhe und leistet so nebenbei auch einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz.

Ob Sneaker mit Kunstfaserschaft und angespritzter Gummilaufsohle, ob geklebter Stöckelschuh mit Pailletten, ob rahmengenähter Westernstiefel oder vulkanisierter bunter Kinderschuh: Optisch zwar sehr unterschiedlich, sind diese Modelle doch vom prinzipiellen Aufbau her alle sehr ähnlich. Um diesen darzustellen, eignet sich zur Erklärung am besten ein hochwertiger zeitgenössischer lederner Herrenhalbschuh, weil dieser Schuhtyp sowohl funktional als auch hinsichtlich der Konstruktion alle notwendigen schuhrelevanten Merkmale aufweist.

Andere Modelle sind dann entweder genauso gebaut oder in einer darauf basierenden vereinfachten Weise. Nur sehr wenige Schuhmodelle (beispielsweise Mokassins) weichen davon grundsätzlich ab.

Wenn im Text allgemein von „Schuh“ die Rede ist, ist das charakteristische Grundmodell eines Schuhs gemeint, das aus kulturgeschichtlichen Gründen heutzutage optisch eher einem Herrenschuh entspricht, aber Damen- und Kinderschuhe natürlich ebenso mit einschließt. Weiterführende Informationen (andere Modelle und Bauweisen) sind unter den weiterführenden Links Schuhmodelle und Machart zu finden.

 

Kategorisierung

Es gibt keine einheitliche Regelung, nach welchen Kriterien Schuhe zu kategorisieren seien, da sich die jeweils damit verfolgten Zwecke unterscheiden. Ein Schuh-Hersteller unterteilt nach anderen Kriterien als ein Schuhhändler, dieser wiederum anders als ein Schuhträger.

Gebräuchlich sind beispielsweise Unterteilungen nach

Einsatzzweck: Straßenschuh, Sportschuh, Tanzschuh, Hausschuh, Wanderschuh und so weiter

Konstruktionsweise, die sogenannte Machart: geklebter Schuh, vulkanisierter Schuh, durchgenähter Schuh, California-Schuh, rahmengenähter Schuh und so weiter

Schuhform: Halbschuh, Stiefel, Schaftstiefel, Langschaftstiefel, Sandale, Pantolette und Pantoffel

Schuhmodell: Pumps, Bootschuh, Sneaker, Gummistiefel und so weiter

Schuhverschluss: Spangenschuh, Reißverschlussschuh, Monkstrap, Schnürschuh, Schlupfschuh / Loafer

Schaftschnitt: Oxford, Derby, Kreuzsandale, Kropfschnitt und so weiter

Boden- oder Schaftmaterial: Holzschuh, Lederschuh, Brokatschuh, Gummischuh, Membranschuh und so weiter

„Spezialschuhe“: beispielsweise Sicherheitsschuhe (mit Zehenschutzkappe und Durchtrittsicherung aus Stahl)

Funktion: Sommerschuh, Winterschuh, Abendschuh und so weiter

Geschlecht des Trägers: Damenschuh, Herrenschuh und Kinderschuh

 
 
 
 

Die Unterschiede zeigen sich

im Modellangebot: zum Beispiel Pumps für Frauen, Budapester für Männer

in der Absatzhöhe: Damenschuhe haben teils erheblich höhere Absätze

in den Schaftverzierungen und Schaftfarben: bei Damenschuhen variantenreicher, Kinderschuhe und Damenschuhe sind oft mehrfarbig

im Material: Damenschuhe haben beispielsweise seit einigen Jahren zunehmend Kunstlederschäfte

in der Leistenform: Verschiedene Herren-, Damen- und Kinderleisten sind den unterschiedlich geformten Füßen der jeweiligen Zielgruppen angepasst

im Schuhgrößenbereich und der Schuhmode: Intervalle, Umfang, Detailänderungen.

Die wohl bekannteste allgemeingebräuchliche Differenzierung ist die in Sandale, Halbschuh und Stiefel.

Die Bezeichnung Sandale allein sagt noch wenig aus: Sind die Riemen über Kreuz verlaufend oder schräg? Ist es gar eine weitgehend geschlossene Bäckersandale oder eine Zehenstegsandale (Flip-Flop)? Und der Begriff Halbschuh sagt lediglich aus, dass die obere Schaftkante vorne in der Fußbeuge und seitlich unterhalb der Knöchel endet. Für den Stiefel gilt: Jeder Schuh, dessen Schafthöhe mindestens 80 % der Sohlenlänge beträgt, ist per definitionem ein Stiefel. Diverse Unterteilungen und Zusatzbezeichnungen dienen der feineren Differenzierung, unter anderem: offene oder geschlossene Formen, Höhe des Schaftes, Verschluss (mit Schnürung, Riemen oder Reißverschluss), Anzahl der Teile, Nähte des Schaftes, Art der Verzierungen.

Ebenfalls verbreitet ist eine Unterscheidung unter kulturhistorischen Gesichtspunkten, mit den Schuhgrundtypen Sandale, Mokassin (oder Opanke), Stiefel, Pantoffel und Halbschuh.

Schuhmodelle

Im täglichen Gebrauch wird zumeist nach dem Schuhmodell unterschieden. Schuhmodelle werden in erster Linie durch den Schaftschnitt bestimmt, das heißt, nach der Form und Anzahl der Teile, aus denen der Schaft zusammengesetzt ist. Verzierungen, wie beim Brogue oder die Art des Verschlusses, zum Beispiel beim Monkstrap spielen für die Definition des Modells eine Rolle. Im jeweiligen Schuhmodell fließen somit mehrere der oben genannten Unterscheidungsmerkmale zusammen.

Ein Beispiel eines Herrenschuhmodells ist der Budapester, welcher sich durch den Verschluss, den Schaftschnitt, die Leistenform, Verzierungen, den Schuhboden und die Konstruktionsweise fachsprachlich folgendermaßen definiert: Offene Schnürung im Derbyschnitt mit Flügelkappe und Broguings (Lochverzierungen) sowie aufgesetzter Galosche (Hinterkappe). Doppelter Boden in einer zwiegenähten Machart, insgesamt eine breite und gerade Schuhform mit aufgeworfener Vorderkappe und einer recht breiten, arrondierten (gerundeten) Schuhspitze. – Nur ein Schuh, der alle diese Merkmale gemeinsam aufweist, ist ein Budapester.

Einige Bezeichnungen verschiedener Schuhmodelle:

Herrenmodelle: Oxford, Derby, Blücher, Sattelschuh, Brogue (Full- oder Halfbrogue, Longwing), Loafer (Pennyloafer, Tasselloafer), Norweger, Monkstrap, 

Chelsea-Boot, Jodhpur-Stiefel,George-Boot,Balmoral-Boot u. a.

Damenmodelle: Mary Jane, Überknieschaftstiefel, Pumps, Slingback, Sandalette, Pantolette, D’Orsay, Ballerina, Mule u. a.

Unisexmodelle: Mokassin, Bootschuh, Moonboot,  Pantoffel, Pennyloafer (Collegeschuh), Clog, Westernstiefel, Sandale u. a.

Ein Schuhmodell ist ein bestimmter Typ von Schuh, der sich durch optische oder funktionelle Merkmale von anderen Typen von Schuhen unterscheidet. Gleichen sich die sichtbaren Merkmale (Formen, Materialien), handelt es sich um das gleiche Schuhmodell; unterscheiden sie sich eindeutig voneinander, handelt es sich um ein anderes Schuhmodell. Meist sind diese Merkmale auf das als Schuhschaft bezeichnete Schuhoberteil beschränkt. Selten werden auch Merkmale des Schuhbodens wie die Absatzform oder -höhe zur Abgrenzung verschiedener Schuhmodelle voneinander hinzugezogen.

Artikelzustand:

Neu: Neu, ungetragen

Modenschauware: 1 x getragen auf einer Modenschau oder bei einem Fotoshooting

Wie Neu: 1 - 5 x getragen, minimalste Gebrauchsspuren, sollte gereinigt werden

Sehr gut: getragen, geringste Gebrauchsspuren möglich, sollte gereinigt werden

Gut: getragen, leichte Gebrauchsspuren, sollte gereinigt werden